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Ausdauer

…vielleicht waren es die Huskys in meinem Urlaub in Lappland, die mich zu diesem Thema inspiriert haben oder wie so oft zu Beginn des Jahres die guten Vorsätze, zu denen man sie eben braucht … die Ausdauer.

Während meinen 15 Jahren auxell coaching durfte ich immer wieder erfahren, dass Fachwissen, Leidenschaft und Begabung im Umgang mit Menschen nicht ausreichen, ein Coaching Business am Leben zu halten – geschweige denn erfolgreich zu führen. Man muss dranbleiben … Beharrlichkeit üben und viel Ausdauer beweisen.

Das war nicht immer einfach. Das gute daran, ich durfte auf unterschiedlichste Art und Weise lernen, dass man auch Beharrlichkeit, Hartnäckigkeit … einen langen Atem haben – erlernen kann.

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Aber was bewegt uns zur Ausdauer?

Über die Jahre habe ich viele Kunden begleitet – intelligent, talentiert und auch mit einem Quentchen Glück gesegnet. Meist haben sie ausdauernd an ihren Themen gearbeitet. Immer wieder aufs Neue – und oft genauestens vorbereitet mit neuen Zielen.

Bei den besonders erfolgreichen Kunden  – und damit meine ich diejenigen, die etwas für sich in einem Unternehmen oder privatem Umfeld, für die Gesellschaft oder für ihre Mitmenschen … die Bedeutendes und Sinnvolles tun – beobachte ich, dass es fast immer dazu gehört, sich hohe Ziele zu stecken und ein hohes Maß an Selbstdisziplin mitzubringen.

Je ausdauernder sie an ihren Themen gearbeitet haben, desto mehr konnte ich eine Leidenschaft für ein Thema fühlen, eine Sache oder ein Projekt entdecken. Tatsächlich sind für mich die hartnäckigsten Menschen meist jene, die auch sehr selbstdiszipliniert sind. Während jedoch Hartnäckigkeit die Fähigkeit einschließt, bei einer Sache zu bleiben, betrifft nach meiner Erfahrung Selbstdisziplin vor allem die Fähigkeit, andere Dinge zu lassen: Also zum Beispiel weniger zu essen, zu trinken oder zu rauchen, sich nicht zerstreuen und ablenken zu lassen durch eingehende Emails und SMS, nicht auszuweichen, wenn es unangenehme Dinge anzusprechen gilt oder nicht der Trägheit bei diversen Themen nachzugeben. Selbstdisziplin betrifft also eher die Kehrseite der Leidenschaft und der Lust am Erfolg. Mit dieser Fähigkeit, Dinge zu lassen, befasse ich mich intensiv mit meinem Kunden in meinen Resilienz Coachings und Trainings. Insbesondere bei einer Säule der Resilienz: dem Faktor der Impulskontrolle. Die gute Nachricht: Resilienz ist zwar einerseits Teil unserer Persönlichkeit, kann jedoch erfreulicherweise, als Fähigkeit erlernt und ausgebildet werden.

Diese Kombination aus Ausdauer und Hartnäckigkeit und die dadurch entstehende Leidenschaft befähigt einen nicht zuletzt auch besser mit langanhaltenden Themen und Projekten ein seelisch widerstandsfähigeres Verhalten zu erlernen. So konnten auch viele meiner Kunden lernen, mit Rückschlägen besser umzugehen und eine seelisch höhere Widerstandskraft und Beweglichkeit erlangen.

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Was hat mir geholfen, nicht aufzugeben in 15 Jahren auxell?

Ich hatte einerseits Glück mit meiner Arbeit: Coaching als Aufgabe zu begreifen und damit Menschen zu unterstützen in unterschiedlichen Lebensphasen war zu jedem Zeitpunkt in meinem Leben sinnvoll. Auch der unerschütterliche Glaube einiger Menschen in meinem Umfeld an mich und meine Arbeit tragen mich bis heute.

Durch meine Ausdauer zu diesem Thema, konnte ich meine Leidenschaft dafür noch mehr entfachen. Dabei hat ein Mindestmaß an Optimismus auch unabdingbar für den Erfolg gesorgt.

2017 habe ich mir mehr Selbstdisziplin zum aktuellen Thema gemacht. Bei manchen Anlässen gelingt mir das ohne Mühe. Bei anderen hingegen weniger. Nun möchte ich wieder Dinge, die mir nicht gut tun oder nicht von Bedeutung sind … mehr lassen, loslassen. Ich weiss, manchmal ist es anstrengend, denn es benötigt Selbstbeobachtung und Zeit zur Reflexion – und da fiel mir ein Zitat von Bansky sehr passend in die Hände…

 „if you get tired, learn how to rest, not to quit“ ... und eben deshalb gebe ich mir auch hierzu ganz bewusst bei aller Ausdauer wertvolle Pausen…

Halten Sie durch 😉

Ihre

Tanja Rug

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